« Einführung in die Geschichte der internationalen Beziehungen » : différence entre les versions

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''D'après un cours de Ludovic Tournès''<ref>[https://www.unige.ch/lettres/istge/unites/hco/enseignants-chercheurs/tournes/ Page personnelle de Ludovic Tournès sur le site de l'Université de Genève]</ref><ref>[https://www.cairn.info/publications-de-Tourn%C3%A8s-Ludovic--5840.htm Publications de Ludovic Tournès | Cairn.info]</ref><ref>[http://sirice.eu/membre/ludovic-tournes CV de Ludovic Tournès sur le site de l'Université de la Sorbonne]</ref>
''Nach einem Kurs von Ludovic Tournès''<ref>[https://www.unige.ch/lettres/istge/unites/hco/enseignants-chercheurs/tournes/ Page personnelle de Ludovic Tournès sur le site de l'Université de Genève]</ref><ref>[https://www.cairn.info/publications-de-Tourn%C3%A8s-Ludovic--5840.htm Publications de Ludovic Tournès | Cairn.info]</ref><ref>[http://sirice.eu/membre/ludovic-tournes CV de Ludovic Tournès sur le site de l'Université de la Sorbonne]</ref>


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L'étude des relations internationales s'étend bien au-delà de la simple analyse des interactions entre nations. Elle plonge dans la profondeur de l'histoire, explorant les dynamiques changeantes du pouvoir, les ambitions et les tensions qui ont façonné notre monde. Ce cours offre une initiation complète aux enjeux internationaux qui ont marqué l'histoire depuis le XIXe siècle jusqu'à nos jours.   
Das Studium der internationalen Beziehungen geht weit über die bloße Analyse der Interaktionen zwischen Nationen hinaus. Sie taucht in die Tiefe der Geschichte ein und erforscht die wechselnden Dynamiken von Macht, Ambitionen und Spannungen, die unsere Welt geformt haben. Dieser Kurs bietet eine umfassende Einführung in die internationalen Herausforderungen, die die Geschichte vom 19. Jahrhundert bis heute geprägt haben.   


Au début du XIXe siècle, le monde était dominé par de grands empires. Le système international, naissant et évolutif, était façonné par les équilibres de pouvoir entre ces entités. Ces équilibres, toutefois, étaient constamment remis en question, notamment à cause des alliances fluctuantes et des tensions persistantes entre les principales puissances. L'avènement de la révolution industrielle a amplifié ces tensions, transformant la puissance économique en puissance militaire et exacerbant les ambitions coloniales et impérialistes.
Jahrhunderts wurde die Welt von großen Imperien beherrscht. Das entstehende und sich entwickelnde internationale System wurde durch die Machtgleichgewichte zwischen diesen Einheiten geformt. Diese Gleichgewichte wurden jedoch ständig in Frage gestellt, nicht zuletzt aufgrund der schwankenden Allianzen und anhaltenden Spannungen zwischen den Großmächten. Das Aufkommen der industriellen Revolution verstärkte diese Spannungen, verwandelte wirtschaftliche Macht in militärische Macht und verschärfte koloniale und imperialistische Ambitionen.


La colonisation, avec ses processus complexes et ses motivations variées, a laissé une empreinte indélébile sur l'histoire mondiale. Tandis que les puissances coloniales étendaient leur influence, les territoires colonisés étaient souvent marqués par la résistance et les mouvements anti-coloniaux. Cependant, le XXe siècle a été profondément marqué par deux guerres mondiales. Ces conflits ont non seulement redéfini les frontières et les équilibres de pouvoir, mais ont également conduit à la création de nouvelles organisations internationales, comme l'ONU, destinées à maintenir la paix.
Die Kolonialisierung mit ihren komplexen Prozessen und unterschiedlichen Motivationen hat einen unauslöschlichen Eindruck in der Weltgeschichte hinterlassen. Während die Kolonialmächte ihren Einfluss ausweiteten, waren die kolonisierten Gebiete oft von Widerstand und antikolonialen Bewegungen geprägt. Das 20. Jahrhundert wurde jedoch durch zwei Weltkriege tiefgreifend geprägt. Diese Konflikte definierten nicht nur Grenzen und Machtgleichgewichte neu, sondern führten auch zur Gründung neuer internationaler Organisationen wie den Vereinten Nationen, die den Frieden erhalten sollten.


La période post-seconde guerre mondiale a été caractérisée par la Guerre Froide, une lutte idéologique et géopolitique entre les superpuissances : les États-Unis et l'Union Soviétique. Malgré la polarisation en blocs Est-Ouest, le monde a également assisté à un processus de décolonisation rapide, donnant naissance à de nouveaux états. Ces états, confrontés à leurs propres défis, ont souvent cherché à naviguer dans le système international en tant que partie du mouvement des non-alignés, soulignant les enjeux spécifiques du Tiers Monde.
Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war durch den Kalten Krieg gekennzeichnet, einen ideologischen und geopolitischen Kampf zwischen den Supermächten: den USA und der Sowjetunion. Trotz der Polarisierung in Ost-West-Blöcke erlebte die Welt auch einen raschen Entkolonialisierungsprozess, der zur Entstehung neuer Staaten führte. Diese Staaten, die mit ihren eigenen Herausforderungen konfrontiert waren, versuchten häufig, als Teil der Bewegung der Blockfreien im internationalen System zu navigieren, was die besonderen Herausforderungen der Dritten Welt hervorhob.


Cependant, le XXe siècle n'a pas été exempt de défis économiques. Les grandes récessions ont testé la résilience du système international, incitant à des réponses politiques et économiques variées et à l'émergence de nouvelles puissances économiques. En entrant dans le XXIe siècle, de nouveaux défis se sont présentés. Le changement climatique, le terrorisme international, la mondialisation et les révolutions technologiques ont tous influencé, et continuent d'influencer, la façon dont les nations interagissent.
Das 20. Jahrhundert war jedoch nicht frei von wirtschaftlichen Herausforderungen. Die großen Rezessionen testeten die Widerstandsfähigkeit des internationalen Systems und regten zu unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Reaktionen und zur Entstehung neuer Wirtschaftsmächte an. Mit dem Eintritt in das 21. Jahrhundert sind neue Herausforderungen hinzugekommen. Der Klimawandel, der internationale Terrorismus, die Globalisierung und technologische Revolutionen haben alle die Art und Weise, wie Nationen interagieren, beeinflusst und tun dies auch weiterhin.[[Image:Helst, Peace of Münster.jpg|thumb|1000px|center|<center>Bankett der Amsterdamer Bürgergarde zur Feier des Friedens von Münster (1648), ausgestellt im Rijksmuseum, von Bartholomeus van der Helst.]]
 
[[Image:Helst, Peace of Münster.jpg|thumb|1000px|center|<center>''Banquet de la garde civile d'Amsterdam fêtant la paix de Münster'' (1648), exposé au Rijksmuseum, par Bartholomeus van der Helst.]]





Version actuelle datée du 20 juillet 2023 à 13:45

Nach einem Kurs von Ludovic Tournès[1][2][3]

Das Studium der internationalen Beziehungen geht weit über die bloße Analyse der Interaktionen zwischen Nationen hinaus. Sie taucht in die Tiefe der Geschichte ein und erforscht die wechselnden Dynamiken von Macht, Ambitionen und Spannungen, die unsere Welt geformt haben. Dieser Kurs bietet eine umfassende Einführung in die internationalen Herausforderungen, die die Geschichte vom 19. Jahrhundert bis heute geprägt haben.

Jahrhunderts wurde die Welt von großen Imperien beherrscht. Das entstehende und sich entwickelnde internationale System wurde durch die Machtgleichgewichte zwischen diesen Einheiten geformt. Diese Gleichgewichte wurden jedoch ständig in Frage gestellt, nicht zuletzt aufgrund der schwankenden Allianzen und anhaltenden Spannungen zwischen den Großmächten. Das Aufkommen der industriellen Revolution verstärkte diese Spannungen, verwandelte wirtschaftliche Macht in militärische Macht und verschärfte koloniale und imperialistische Ambitionen.

Die Kolonialisierung mit ihren komplexen Prozessen und unterschiedlichen Motivationen hat einen unauslöschlichen Eindruck in der Weltgeschichte hinterlassen. Während die Kolonialmächte ihren Einfluss ausweiteten, waren die kolonisierten Gebiete oft von Widerstand und antikolonialen Bewegungen geprägt. Das 20. Jahrhundert wurde jedoch durch zwei Weltkriege tiefgreifend geprägt. Diese Konflikte definierten nicht nur Grenzen und Machtgleichgewichte neu, sondern führten auch zur Gründung neuer internationaler Organisationen wie den Vereinten Nationen, die den Frieden erhalten sollten.

Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war durch den Kalten Krieg gekennzeichnet, einen ideologischen und geopolitischen Kampf zwischen den Supermächten: den USA und der Sowjetunion. Trotz der Polarisierung in Ost-West-Blöcke erlebte die Welt auch einen raschen Entkolonialisierungsprozess, der zur Entstehung neuer Staaten führte. Diese Staaten, die mit ihren eigenen Herausforderungen konfrontiert waren, versuchten häufig, als Teil der Bewegung der Blockfreien im internationalen System zu navigieren, was die besonderen Herausforderungen der Dritten Welt hervorhob.

Das 20. Jahrhundert war jedoch nicht frei von wirtschaftlichen Herausforderungen. Die großen Rezessionen testeten die Widerstandsfähigkeit des internationalen Systems und regten zu unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Reaktionen und zur Entstehung neuer Wirtschaftsmächte an. Mit dem Eintritt in das 21. Jahrhundert sind neue Herausforderungen hinzugekommen. Der Klimawandel, der internationale Terrorismus, die Globalisierung und technologische Revolutionen haben alle die Art und Weise, wie Nationen interagieren, beeinflusst und tun dies auch weiterhin.

Bankett der Amsterdamer Bürgergarde zur Feier des Friedens von Münster (1648), ausgestellt im Rijksmuseum, von Bartholomeus van der Helst.


Kurs[modifier | modifier le wikicode]

Perspektiven auf die Studien, Herausforderungen und Problematiken der internationalen Geschichte

Erster Teil: Die Entwicklung des geopolitischen Gleichgewichts[modifier | modifier le wikicode]

Kapitel 1 - Europa im Zentrum der Welt: Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1918

Kapitel 2 - Das Zeitalter der Supermächte: 1918 - 1989

Kapitel 3 - Eine multipolare Welt: 1989 - 2011

Zweiter Teil: Zwischen Nationalismus, Regionalismus und Universalismus: Die Logiken des gegenwärtigen Weltsystems[modifier | modifier le wikicode]

Das internationale System im historischen Kontext: Perspektiven und Interpretationen

Kapitel 4 - Die Anfänge des zeitgenössischen internationalen Systems: 1870 - 1939

Kapitel 5 - Der Zweite Weltkrieg und die Neugestaltung der Weltordnung: 1939 - 1947

Kapitel 6 - Das internationale System auf dem Prüfstand der Bipolarisierung: 1947 - 1989

Kapitel 7 - Das System nach dem Kalten Krieg: 1989 - 2012

Nebenfächer[modifier | modifier le wikicode]

Die Daech-Frage: Fragen und Herausforderungen


Referenzen[modifier | modifier le wikicode]